Fußbodenheizung ist klar: Unten die warme Fläche, die Wärme steigt nach oben. Aber wie soll das bei einer Deckenheizung funktionieren? Bleibt da die Wärme an der Decke und die Füße sind kalt?

Das herkömmliche Verständnis von Wärmeverteilung im Raum führt bei einer Flächenheizung nicht sehr weit. Die Wärme von einer Fußbodenheizung kommt nur zur Hälfte von erwärmter Luft, die nach oben steigt. Genauso groß ist jedoch der Anteil von Wärmestrahlung – und der hat mit aufsteigender Luft nichts zu tun.

Wärmestrahlung funktioniert grundsätzlich so: Stoffe mit höherer Temperatur strahlen ihre Wärme ab. Wer oder was sich im Strahlungsfeld befindet, nimmt diese Wärme auf, unabhängig von der Lufttemperatur dazwischen. Die Intensität des Wärmeempfindens hängt u. a. von der Temperatur und der Größe der strahlenden Materie ab.

Das heißt, dass durch Strahlungswärme die Luft nicht direkt erwärmt wird, sondern nur die Menschen oder Gegenstände im Raum. Nur die Luft, die direkt an die warmen Flächen grenzt, wird mit erwärmt und steigt nach oben. Deshalb ist der Anteil dieser Lufterwärmung und -strömung bei der Fußbodenheizung noch recht hoch, bei der Wandheizung geringer, bei der Deckenheizung fast Null.

Und wer sich um kalte Füße sorgt: Eine Deckenheizung strahlt auf alles unter sich, also auch auf den Fußboden. Dieser wird also ebenfalls warm und gibt wiederum diese Wärme per Strahlung an den Raum zurück – oder an die Fußsohlen, die ihn betreten.

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