Überall hört man jetzt, dass Heizkörper nicht mehr zeitgemäß sein sollen. Stattdessen wird Strahlungswärme favorisiert. Warum soll Strahlungswärme besser sein?

Die Wärmeverteilung über Heizkörper ist in zweifacher Hinsicht problematisch. Heizkörper erwärmen die Raumluft, in der wir uns bewegen. Dabei entsteht Konvektion. Die warme Luft steigt nach oben, kühlt sich ab, wird von der nachströmenden Warmluft verdrängt usw. Das Ergebnis ist eine ständige Luftbewegung. Staubentwicklung ist die Folge, außerdem wird durch die heißen Heizkörper die Luft oft unangenehm trocken.

Die Wärmeverteilung über die Temperierung der Raumflächen wie Fußboden, Wand oder Decke funktioniert dagegen über das Prinzip der Strahlungswärme und damit grundsätzlich anders. Die warmen Flächen entwickeln durch ihre Temperaturdifferenz zum Raum Wärmestrahlung. Der Effekt ist vergleichbar mit einem Kamin, dessen Feuer die davor Sitzenden erwärmt bzw. mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen an einem noch kühlen Frühlingstag. Trotz niedriger Lufttemperaturen spüren wir die abgestrahlte Wärme.

Je nachdem, welche Flächen beheizt werden, ist die Konvektion deutlich geringer als bei Heizkörpern. Bei der Fußbodenheizung liegt der Anteil von Konvektion bei der Wärmeverteilung durch die tiefe Lage etwa bei 50 Prozent. An der Wand ist er niedriger, an der Decke fast bei Null. Staub fällt dadurch wenig bis gar nicht an, was insbesondere für empfindliche Menschen und Allergiker von Vorteil ist.

Die Wärmestrahlung wirkt auch überall im Raum mit gleicher Intensität. Die unterschiedlich warmen Luftschichten und kalten Ecken, die bei der Erwärmung mit Heizkörpern auftreten, gehören damit der Vergangenheit an. Die Bewohner empfinden Strahlungswärme allgemein als deutlich behaglicher.

Der zweite Vorteil von Strahlungswärme: Eine Flächenheizung kann und muss sogar mit deutlich niedrigeren Temperaturen betrieben werden. Ein Heizkörper braucht in der Regel 60°C Vorlauftemperatur, die während der Heizphase ständig bereitgestellt werden müssen. Eine Flächenheizung wird dagegen üblicherweise mit Temperaturen zwischen 30° C und 35° C betrieben, um die Oberflächen nicht zu heiß werden zu lassen. Das wäre unangenehm warm und würde Putz oder Estrich schädigen. Mit den niedrigeren Temperaturen sinkt aber logischerweise auch der Bedarf an Heizenergie.

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